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Kronen & Brücken

Vollkeramische Kronen Mülheim – natürliche Ästhetik, dauerhafte Qualität

Metallfreie Keramikkronen aus eigenem Meisterlabor – gefertigt mit digitaler Präzision und handwerklicher Sorgfalt. Für Patienten in Mülheim an der Ruhr und dem gesamten Ruhrgebiet.

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Definition

Was ist eine vollkeramische Krone?

Eine vollkeramische Krone ist eine zahnfarbene Vollverblendung, die einen beschädigten, stark kariösen oder ästhetisch beeinträchtigten Zahn vollständig umhüllt und dabei die natürliche Zahnform und -farbe präzise nachbildet. Im Unterschied zur klassischen Metallkeramikkrone enthält sie keinerlei Metallgerüst – das gesamte Restaurat besteht aus hochwertigem Keramikmaterial, das Licht ähnlich wie natürlicher Zahnschmelz transmittiert und bricht.

Vollkeramische Kronen in Mülheim an der Ruhr – für Patienten aus Essen, Duisburg, Oberhausen, Düsseldorf und dem gesamten Ruhrgebiet – werden in der Praxis z-aesthetic in enger Abstimmung mit dem angegliederten Meisterlabor geplant und gefertigt. Diese kurzen Wege zwischen klinischer Befundung und handwerklicher Umsetzung ermöglichen eine Passgenauigkeit und Farbgebung, die im industriellen Versandlabor selten erreicht wird.

Das Indikationsspektrum ist weit: Kronen kommen zum Einsatz, wenn ein Zahn durch Karies, Frakturen oder großflächige Füllungen so geschwächt ist, dass eine herkömmliche Füllung keinen ausreichenden Schutz mehr bietet. Auch endodontisch behandelte Zähne – also Zähne nach einer Wurzelkanalbehandlung – werden in der Regel mit einer Krone versorgt, weil der Zahn nach dem Verlust der Pulpa spröder wird und ohne Vollversorgung erhöhtem Frakturrisiko ausgesetzt ist.

Darüber hinaus bietet die vollkeramische Krone die Möglichkeit, Form- und Farbanomalien dauerhaft zu korrigieren: Verfärbungen, die auf Bleaching nicht ansprechen, Zahnfehlstellungen im Frontbereich oder kongenitale Schmelzdefekte lassen sich durch eine individuell angefertigte Krone ästhetisch unauffällig integrieren. Die metallfreie Variante ist dabei besonders für Patienten mit Metallunverträglichkeiten oder ästhetisch anspruchsvollen Anforderungen im Frontzahnbereich geeignet.

Auf einen Blick

  • Vollständig metallfrei – keine Graufärbung am Zahnfleischrand
  • Lichtdurchlässigkeit wie natürlicher Zahnschmelz
  • Biologisch verträglich – kein Korrosionsrisiko
  • Individuell nach Zahnfarbe, Form und Transluzenz gefertigt
  • Geeignet für Front- und Seitenzähne
  • Digitaler Scan statt klassischem Abdruck (optional)
  • Fertigung im hauseigenen Meisterlabor

Materialauswahl

E.max vs. Zirkon – wann welche Keramik?

Vollkeramische Kronen werden heute aus zwei dominierenden Materialgruppen gefertigt: Lithiumdisilikat-Keramik (bekannt unter dem Markennamen IPS e.max) und Zirkonoxid. Beide Materialien verfolgen unterschiedliche Ansätze in der Abwägung zwischen maximaler Ästhetik und maximaler Belastbarkeit – eine Entscheidung, die individuell nach Zahnposition, Bisssituation und ästhetischem Anspruch getroffen werden sollte.

EigenschaftIPS e.max (Lithiumdisilikat)Zirkonoxid
Biegefestigkeit≈ 400 MPa≈ 900–1.200 MPa (monolithisch)
LichtdurchlässigkeitSehr hoch – lebendige TiefenwirkungMittel – neuere HT-Zirkon-Generationen verbessert
Ideale IndikationFrontzähne, Prämolaren, VeneersStark belastete Seitenzähne, Brücken
SchichtverfahrenPresskeramik oder CAD/CAM-FräsungCAD/CAM-Fräsung, optional Verblendung
BiokompatibilitätSehr gut, metallarmSehr gut, vollständig metallfrei
CharakterisierungIndividuelle Maltechnik möglichMöglich, jedoch aufwändiger
LaboraufwandHoch – Schichtung im LaborCAD/CAM-gestützt, effizient

IPS e.max brilliert im Frontzahnbereich: Die transparente Tiefenwirkung des Lithiumdisilikats ist mit bloßem Auge kaum von natürlichem Zahnschmelz zu unterscheiden. Das Material lässt sich individuell charakterisieren – feine Mamelons, leichte Inzisalkanten-Transluzenz und subtile Farbübergänge werden von erfahrenen Zahntechnikern schichtweise aufgebaut. Das Ergebnis ist eine Restauration, die im Lächeln vollständig verschwindet.

Zirkonoxid hingegen überzeugt im Seitenzahnbereich durch überragende Druckfestigkeit. Monolithische Zirkonkronen – also ohne separate Keramikverblendung – sind besonders bruchsicher und eignen sich selbst bei Bruxismus-Patienten oder sehr engem Platzverhältnis. Moderne High-Translucency-Zirkon-Generationen (5Y-PSZ) nähern sich ästhetisch dem e.max an und eröffnen neue Anwendungsspektren auch im Frontzahnbereich.

Brückenversorgung

Vollkeramische Brücken – mehrere Lücken ästhetisch schließen

Wenn ein oder mehrere Zähne fehlen und eine Implantatversorgung nicht in Frage kommt oder vom Patienten nicht gewünscht wird, stellt die vollkeramische Brücke eine bewährte Alternative dar. Sie überbrückt die Zahnlücke, indem die Nachbarzähne als Pfeiler präpariert und mit Kronenkappen versehen werden, die das Brückenglied tragen. Das Ergebnis ist eine festsitzende, ästhetisch stimmige Restauration ohne herausnehmbaren Anteil.

Im Frontzahnbereich setzen wir bevorzugt auf Lithiumdisilikat-Brücken, die eine verblüffend natürliche Ästhetik mit ausreichender Stabilität verbinden. Im Seitenzahnbereich, wo die Kaukräfte erheblich höher sind, empfehlen wir in der Regel eine Zirkonoxid-Konstruktion mit optionaler keramischer Verblendung der sichtbaren Flächen. Dreigliedrige Brücken – also zwei Pfeiler, ein Zwischenglied – sind vollkeramisch gut realisierbar; bei längeren Brücken wird die Materialwahl nach biomechanischen Gesichtspunkten individuell evaluiert.

Entscheidend für die Langlebigkeit jeder Brücke ist neben der Materialwahl die sorgfältige Gestaltung des Brückenglied-Pontics und die präzise Passung an der Zahnfleischlinie. Im hauseigenen Labor werden diese Details mit großer Sorgfalt ausgearbeitet – ein Schritt, der später kaum nachzuholen ist und maßgeblich über Hygienefähigkeit und Gewebeverträglichkeit entscheidet. Wir empfehlen daher immer, die Brückenversorgung mit einer professionellen Prophylaxeberatung zu kombinieren.

Brücke vs. Implantat

Behandlungsdauer

Brücke: 2–3 SitzungenImpl.: 3–12 Monate

Pfeiler-Präparation

Brücke: Ja, erforderlichImpl.: Nicht nötig

Knochenerhalt

Brücke: Nicht gewährleistetImpl.: Ja

Ästhetik

Brücke: Sehr gut möglichImpl.: Optimal

Kosten (Orientierung)

Brücke: ab ca. 2.000 €Impl.: ab ca. 2.500 €

Alle Angaben sind Orientierungswerte. Die individuelle Versorgungsempfehlung erfolgt nach klinischer Befundung.

Meisterlabor

Unser Fertigungsprozess im Meisterlabor

01

Digitaler Scan

Nach der Kronenpräparation erfassen wir den präparierten Zahn und die Okklusion mit einem hochauflösenden Intraoralscanner. Der digitale Abdruck ersetzt in den meisten Fällen das klassische Silikonabdruck-Verfahren und liefert sofortige, präzise 3D-Datensätze.

02

CAD-Konstruktion

Die Scandaten werden in unsere CAD-Software übertragen. Der Zahntechniker konstruiert die Kronenaußenform unter Berücksichtigung der Okklusion, der Nachbarzähne und der individuellen ästhetischen Vorgaben. Passform und Bisssituation werden virtuell geprüft, bevor der erste Schnitt gesetzt wird.

03

CAM-Fräsung oder Pressung

Je nach Material erfolgt die Fertigung durch CNC-Fräsung aus industriell vorgefertigten Keramikrohlingen (Zirkon, e.max CAD) oder durch das Pressverfahren (IPS e.max Press). Beide Wege liefern exakt reproduzierbare Geometrien bei sehr geringen Toleranzen.

04

Individuelle Charakterisierung

Das technisch gefertigte Rohrestaurat erhält im letzten Schritt seinen unverwechselbaren Charakter. Zahntechniker tragen keramische Malfarben auf, schichten Transluzenz-Massen auf Inzisalkanten, setzen Fissuren und bilden die Oberflächentextur des natürlichen Zahnschmelzes nach.

Der entscheidende Vorteil des hauseigenen Labors liegt in der unmittelbaren Kommunikation zwischen Behandler und Zahntechniker. Farbabstimmungen erfolgen am Patienten, nicht auf Basis eines Fotos. Korrekturen, Anproben und Feinabstimmungen sind innerhalb eines Tages realisierbar. Dies reduziert die Gesamtbehandlungsdauer und steigert die Präzision des Endergebnisses erheblich. Wer mehr über unsere Laborarbeit erfahren möchte, findet weiterführende Informationen auf der Seite unseres Meisterlabors.

Investition

Kosten vollkeramischer Kronen – Orientierungswerte

Als Orientierungsrahmen für eine vollkeramische Krone aus unserem Meisterlabor können Sie mit einem Eigenanteil von 800–1.500 € pro Zahneinheit rechnen. Diese Spanne ergibt sich aus dem gewählten Material (E.max vs. Zirkon), dem zahntechnischen Aufwand (monolithisch vs. handgeschichtet) sowie der Zahnposition und den damit verbundenen prothetischen Anforderungen.

Gesetzlich Versicherte erhalten von ihrer Krankenkasse einen Festzuschuss auf Basis des Regelversorgungsrahmens. Dieser Zuschuss erhöht sich um 20 % bei nachgewiesenem Bonusheft über 5 Jahre und um weitere 10 % bei Nachweis über 10 Jahre. Der verbleibende Eigenanteil für die Mehrleistung – sprich die vollkeramische statt der kassenüblichen Versorgung – ist im schriftlichen Heil- und Kostenplan ausgewiesen, den Sie vor Behandlungsbeginn erhalten.

Privat versicherte Patienten erstatten je nach Tarif in der Regel einen erheblichen Teil der Behandlungskosten. Wir stellen Ihnen auf Wunsch eine Voranfrage-Dokumentation für Ihre Krankenversicherung zusammen. Detaillierte Informationen zu Finanzierungsoptionen und der Kostenstruktur unserer Leistungen finden Sie auf unserer Kostenseite.

Orientierungsrahmen

E.max (Frontzahn)800 – 1.100 €
Zirkon monolithisch750 – 1.000 €
Zirkon verblendet950 – 1.350 €
Vollkeramische Brücke (3-gliedrig)ab ca. 2.000 €

Alle Angaben sind unverbindliche Orientierungswerte ohne Gewähr. Verbindliche Kosten werden im schriftlichen Heil- und Kostenplan nach Befundung ausgewiesen.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zu vollkeramischen Kronen

Wie lange hält eine vollkeramische Krone?

Bei korrekter Pflege und regelmäßiger Prophylaxe sehr langlebig. Keramikkronen gelten als eine der dauerhaftesten Restaurationsformen in der modernen Zahnheilkunde. Entscheidend sind die Passgenauigkeit beim Einsetzen, die häusliche Mundhygiene sowie regelmäßige Kontrollen und professionelle Reinigungen.

Ist eine metallfreie Krone stabiler als mit Metallkern?

Zirkonkronen sind äußerst druckfest und erreichen Biegebruchfestigkeiten von über 900 MPa. Für stark belastete Seitenzähne eignen sich monolithische Zirkon-Restaurationen besonders gut. Metallkeramische Kronen bieten zwar ebenfalls hohe Festigkeit, gehen aber mit ästhetischen Kompromissen einher – insbesondere der dunkle Metallrand an der Zahnfleischlinie bleibt ein typisches Erkennungsmerkmal.

Was kostet eine vollkeramische Krone?

Orientierungsrahmen: 800–1.500 € pro Krone, abhängig von Material, Aufwand und Laborleistung. Kassenzuschüsse bestehen für Kronen auf einem Bonusheft-Level. Ein schriftlicher Heil- und Kostenplan wird nach eingehender Befundung ausgehändigt.

Kann ich nach einer Kronenpräparation normal essen?

Zwischen Präparation und Eingliederung erhalten Sie ein hochwertiges Provisorium, das sowohl funktionell als auch ästhetisch ansprechend gestaltet ist. Sie sind während der gesamten Behandlungszeit uneingeschränkt versorgt und müssen keine Einschränkungen im Alltag befürchten.

Muss der Zahn für eine Krone abgeschliffen werden?

Ja, die Kronenpräparation erfordert einen gleichmäßigen Abtrag von ca. 1–2 mm an allen Zahnflächen, damit die Krone spannungsfrei eingegliedert werden kann. Dieser Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist für den Patienten vollständig schmerzfrei. Die präzise Präparationsform wird anschließend digital erfasst.

Nächster Schritt

Beratungsgespräch zu Ihrer Kronenversorgung

In einem persönlichen Erstgespräch analysieren wir den Befund, erläutern Ihre Therapieoptionen und erstellen einen verbindlichen Behandlungsplan – transparent, ohne Überraschungen.

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